Wie wir arbeiten

Innovation =
Mensch +
Technologie +
Wirtschaftlichkeit

Wir treiben Innovationen gemäß dem Urvater aller Innovationstheorien Joseph Schumpeter (1931) voran und richten unseren Blick auf die Faktoren: Mensch, Technologie und Wirtschaftlichkeit.

Mensch

Der Mensch steht bei uns an erster Stelle. Eine Erfindung kann nur erfolgreich sein und zur Innovation werden, wenn diese vom Menschen akzeptiert wird. Mit Methoden und Konzepten wie Lean Startup und Agile Development stellen wir den zukünftigen Nutzer des Produkts bereits während der Entwicklung in den Mittelpunkt.

Technologie

Wir kommen aus der Software-Entwicklung. Innovationen liegen uns im Blut. Deshalb lassen wir uns nicht vom Megatrend Digitalisierung treiben, sondern gestalten ihn aktiv mit. Ganz im Sinne von Open Innovation öffnen wir unsere internen Innovationsprozesse und stellen unser Know-how im Hubmann Innovation Institut unseren Kunden bereit. Schlüsseltechnologien wie Web, das Internet of Things, (IoT), Wearables, Augmented- und Virtual Reality begleiten uns im Rahmen der umgesetzten Projekte bereits seit mehreren Jahren. Aktuelle Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten unseres Instituts befassen sich mit wesentlichen Technologien des Gartner Hype Cycles, unter anderem Blockchain, Digital Twin und Artifical Intelligence.

Wirtschaftlichkeit

Methoden wie Lean Startup und Agile Development erlauben durch regelmäßiges Kundenfeedback, Änderungen am Produkt schnell und damit kostengünstig vorzunehmen. Das Ergebnis ist ein Produkt, das den aktuellen Anforderungen der Zielgruppe entspricht. Wesentliches Element dabei, ist die Definition von messbaren Geschäftszielen sowie die Identifizierung der richtigen Markt- und Zielgruppe.

“Doing the right things is more important than doing the things right”. (Peter Drucker)

Unsere Methoden

Schlank starten, agil agieren

Unsere Innovationen basieren auf agilen, verschlankten Prozessen. Dabei orientieren wir uns am agilen Manifest nach Kent Beck und Kollegen sowie an Eric Ries‘ Verständnis von Lean Development.

Lean Startup

„Lean“ steht für die Vermeidung von Verschwendung und der Verkürzung von Durchlaufzeiten. Mit Lean Startup verfolgen wir das Ziel, die Effizienz der Produktentwicklung zu erhöhen, indem wir gemeinsam mit unseren Kunden möglichst schnell herausfinden, wie ein erfolgreich am Markt zu platzierendes Produkt beschaffen sein muss.

  • Ideenfindung: Ideen werden als Hypothesen betrachtet und visualisiert (z.B. in einem Product Canvas oder Business Model Canvas)
  • Produktentwicklung: Es werden Minimalprodukte (MVPs) entwickelt, um die Hypothesen an der Zielgruppe zu testen. MVP steht für „Minimum Viable Product“ und kann ins Deutsche als „minimal funktionsfähiges Produkt“ übersetzt werden. Ein erstes MVP deckt Kundenbedürfnisse mit minimalen Aufwand ab.
  • Messen: Unter Verwendung des MVP wird die Akzeptanz der Zielgruppe gemessen
  • Lernen: Die Erkenntnisse werden analysiert, die Ergebnisse mit den Hypothesen abgeglichen und daraus Rückschlüsse zur Optimierung des Produkts gezogen

Der so genannte Build-Measure-Learn-Loop (dt. Entwickeln-Messen-Lernen-Zyklus) wiederholt sich ständig. Ziel ist es, ein Produkt in mehreren Iterationen zu entwickeln und die Zielgruppe bereits bei der Produktentwicklung mit einzubeziehen. Das zeitnahe Kundenfeedback erlaubt es, Änderungen am Produkt kostengünstig vorzunehmen.

Agile Development

Von der Vision zum Backlog zur Produktiteration

Die tatsächliche Entwicklung und Optimierung des Produkts erfolgt in umgekehrter Reihenfolge: Was lerne ich im Hinblick auf die initialen Ideen? Wie kann ich dies messen? Wie muss das Produkt aussehen, um diese Eigenschaften zu messen und die Hypothesen zu untersuchen? Wenn klar ist, wie ein Produkt auszusehen hat, kann dies mittels agiler Methoden realisiert werden. Zur Umsetzung der Innovationsprojekte nutzen wir die auf den agilen Methoden Scrum und Kanban basierende Methode Scrumban.

Definition der Anforderungen (Requirements Engineering)

Gemäß des Chaos-Reports der Standish-Group scheitern die meisten Projekte an unklaren Anforderungen. Deshalb analysieren wir in gemeinsamen Workshops konkrete Kundenbedürfnisse und entwickeln in der Regel dazu plastische User Stories oder so genannte Anforderungsschablonen. Auf Basis dessen schätzen wir den Entwicklungsaufwand ab und setzen gemeinsam mit unserem Kunden Prioritäten.

Zentraler Aufgabenpool (Produkt Backlog)

Alle definierten Anforderungen werden in einem zentralen Pool, dem Produkt-Backlog, gehalten und in regelmäßigen Abständen neu priorisiert. Der Detailgrad der Spezifikation steigt mit der Priorität einer Anforderung. So ist es möglich, dass etwa Funktionen, die erst später in das Produkt fließen sollen, zunächst wage definiert bleiben. Schritt für Schritt werden sie spezifiziert, sobald die Informationen vorliegen. Die Umsetzung der Anforderungen erfolgt in Iterationen mittels 8-tägiger Sprints.

Kleinteilige Entwicklungsschritte (Sprints)

Der Entwicklungsprozess teilt sich in einzelnen Sprints auf. Zu Beginn jedes Sprints werden gemäß der Anforderungs-Priorisierung klare Ziele gesteckt. Während des Sprints stimmt sich das Entwicklungsteam im Rahmen von Daily Standup Meetings über den Fortschritt ab. Am Ende eines Sprints wird das Zwischenprodukt präsentiert und die abgearbeiteten Anforderungen aus dem Backlog genommen.

Übersichtliche Visualisierung des Fortschritts (Kanban-Board)

Alle Aufgaben des Sprints werden auf einem zentralen Board visualisiert. Das Board visualisiert den „Flow“ und zeigt den Fortschritt im Rahmen des aktuellen Sprints. Dieser Fortschritt wird zusätzlich mit Metriken wie Burndown-Charts gestützt und visualisiert.

Unser Werte

Qualität leben, Wissen teilen, Zukunft gestalten

Die Wurzeln agiler Methoden wie Scrumban, Kanban oder Lean Management liegen in Japan. Sie werden getragen von der Geisteshaltung „Kaizen“, was so viel heißt wie „Veränderung zum Besseren“. Dieses Prinzip haben wir tief verinnerlicht. Auch was unsere eigene Arbeitsweise und das Miteinander betrifft. Qualität zu leben bedeutet für uns gemäß 5S-Arbeitsgestaltung alles dafür zu tun, dass jeder sicher, ordentlich und zuverlässig agieren kann. Ein klar definiertes Qualitätsmanagement trägt uns und unsere Kunden dabei Schritt für Schritt durch den komplexen Innovationsprozess.

Unser Ziel: ein echtes Win-Win-Setup für beide Seiten. Deshalb setzen wir uns immer dafür ein, dass unsere Kunden ihre eigenen Ziele nie aus den Augen verlieren. Proaktiv, vorausschauend, mitdenkend. Klar, offen und direkt sprechen wir Abweichungen vom Kurs an. Unser Mindset dabei: Hinzu, statt weg von. Wir erkennen in jedem Problem eine Chance und stellen uns der Aufgaben. Weil wir jeden Tag danach streben uns weiterzuentwickeln, zu verbessern und unsere Grenzen neu zu definieren. Denn Innovation liegt uns im Blut.